G - I

G
 
Garbage hit 
Wurf, der nicht die Strikegasse trifft, aber trotzdem alle Pins abräumt.

Gasse
Weg, den der Ball beim Anwurf durch die Pins nehmen sollte um ein möglichst gutes Ergebnis - also einen Strike - zu erzielen. Die rechte Gasse beginnt - für einen Rechtshänder - in der Lücke zwischen den Pins 1 und 3 und endet bei Pin 8. Dabei trifft der Ball die Pins 1, 3, 5 und 8 direkt. Alle anderen Pins werden - hoffentlich - von diesen Pins getroffen. Die linke Gasse beginnt links von Pin 1 und endet bei Pin 7. Hierbei werden die Pins 1, 2, 4 und 7 vom Ball nach rechts gedrückt. Dabei treffen sie - mit viel Glück - die übrigen Pins. Diese Gasse wird auch Brooklyn Gasse genannt und ein so erzielter Strike Brooklyn Strike. Für einen Linkshänder beginnt die reguläre Gasse zwischen Pins 1 und 2 und endet bei Pin 9.

Gasseneinlauf
Weg vom Breakpoint bis zum Eintritt in die Gasse.

Gassensplit 
Der durch einen Gassenwurf entstehender Split (ein verpasster Strike).

Gassenwinkel 
Winkel, mit dem der Ball in die Gasse eintritt.

Gassenzone 
Der Bereich zwischen Pin 1 und 3 bei Rechtshändern und zwischen Pin 1 und 2 bei Linkshändern.

Gerader Lauf 
Ein vom Aufsetzpunkt bis zum Pindeck geradliniger Ball-Lauf.

Geschenk 
Wenn mehr Pins umgefallen sind, als bei einem solchen Wurf normalerweise hätten umfallen dürfen.

Getting the wood
1) Pinergebnis, das besser als der Durchschnitt ist;
2) bei einem nicht räumbaren Split soviele Pins wie möglich abräumen.

Gleitfuß 
Beim Vier-Schritte-Anlauf ist der Gleitfuß beim Rechtshänder der linke Fuß und beim Linkshänder der rechte Fuß. Oder anders formuliert: Der Fuß, der beim Aufsetzen des Balles auf die Bahn vorne steht, wird als Gleitfuß bezeichnet. Es sollte also beim Kauf von Bowlingschuhen darauf geachtet werden, welcher Fuß bei der Ballabgabe vorne ist (nur der Schuh des Gleitfußes hat auch eine Gleitsohle; bei Leihschuhen ist das egal). Die Sohle sollte gut gepflegt werden, da zu stumpfe oder zu glatte Schuhsohlen zu einem unverhofften Purzelbaum an der Foullinie führen könnten.

Gleitphase 
Die maximal 10-15 cm lange Phase zum Ende des letzten Schrittes; hier schiebt der Gleitfuß über die Bahn.

Goal posts
Split mit den Pins 7-10.

Golden Gate
Split mit den Pins 4-6-7-10.

Goose egg
Wurf, bei dem kein einziger Pin getroffen wurde.

Grab
Beschreibt, ob die Bahn mehr oder weniger griffig ist.

Graveyards 
Bahn bzw. Bahnpaar, wo die wenigsten Pins/Strikes fallen.

Greek church
Ein Split mit 5 Pins, davon 2 Pins auf der einen und drei Pins auf der anderen Seite; sieht aus wie eine griechische Kirche mit Turmspitzen.

Großmutters Gebiß
Der 4-6-7-10 Split oder irgendein anderer der Big Five Splits. So genannt, weil es wie der Mund mit fehlenden Zähnen aussieht.

Gutter
Rinnen, die sich links und rechts von der Bahn befinden. Ihre Breite beträgt 9 bis 9 ½ Inches.

Gutter Ball
Ein Ball, der die Bahn verlässt und in der Rinne weiterläuft.

Gutter shot
Wurftechnik, bei der der Bowlingball am äußersten Rand der Bahn entlang geworfen wird.
  

H
 
Hakenlauf 
Ein Wurf, bei dem der Ball zunächst gerade vorwärtsrollt und beim Verlassen des geölten Bahnteils die Richtung ändert, um die Gasse zu treffen. Gegenteil vom geraden Lauf.

Handicap 
a) Ausgleich für einen fehlenden Spieler (100 Pins/Spiel) bzw. beim Einsatz einer Spielerin (10 Pins/Spiel).
b) Regelung, um das Spiel zwischen guten und weniger guten Bowlingspielern interessant zu gestalten, ähnlich, wie bei Golf. Beispiel: Basis 200 Pins mit 80% (im Fachjargon: 80% auf 200) bedeutet, das man 80% der Pins als Handicap erhält, die einem Spieler zu 200 Pins fehlen. Der Spieler kann einen Schnitt von 150 Pins nachweisen. Demnach fehlen ihm 50 Pins zu 200. Davon erhält er 80% = 40 Pins. Die 40 Pins wären das Handicap, das der Spieler pro Durchgang als "Bonus" zu seinem Spielergebnis dazu gezählt bekommt.

Happy Birthday
Split mit den Pins 4-6-7-10. Dieser wird so genannt, da die Pins wie die Kerzen auf einem Geburtstagskuchen stehen.

Hausbahn 
Favorisierte Bahn bzw. bevorzugtes Bowlingcenter eines Bowlingteams oder Einzelspielers.

Hausball 
Bowlingball, den das Bowlingcenter zur Verfügung stellt.

Hausfrauengasse
Die falsche Einlaufgasse des Balles. Beim Rechtshänder die linke Gasse beim Linkshänder die rechte Gasse.

Headpin
Der vorderst Pin.

Heiße Bahn
Man spricht von einer „heißen Bahn“, wenn die Spieler vor einem in einer Folge nur Strikes geworfen haben.

Helicopter 
Bowlingstil, bei dem der Ball um die vertikale Achse rotiert. Diesen Stil findet man häufiger bei asiatischen Spielern.

Herren
Altersklasse bei den Bowlingspielern: 24 bis 49 Jahre

Hole
Ein Split, bei dem beide Pins in der selben Reihe stehen.

Holz
Andere Bezeichnung für Pins.

Honey
Ein guter Ball.

Hookout
Die vertikale Achse des Balls hat 0 Grad erreicht, so dass der Ball keine Richtungsänderung mehr vornehmen kann.
  

I
 
Inside
Spielposition in der Bahnmitte (im Gegensatz zum „Outside“).

In there
Wurf, der die angepeilte Gasse optimal trifft.