D - F

D
 
Damen
Altersklasse bei den Bowlingspielerinnen: 24 bis 49 Jahre

Damen A
Altersklasse bei den Bowlingspielerinnen: 50 bis 59 Jahre

Damen B
Altersklasse bei den Bowlingspielerinnen: ab 60 Jahre

DBU
Deutsche Bowling Union; der Dachverband aller Bowling-Vereine in Deutschland.

DBV
Deutscher Bowling Verband

Deadwood 
Pins, die nach einem Wurf auf dem Pindeck oder in der Rinne liegen.

Deflection 
Bewegung des Balls, wenn dieser mit den Pins in Kontakt kommt und zur rechten oder linken Seite wegläuft.

Deuce
Ein Spiel mit 200 oder mehr Punkten.

Desperado
Bezeichnung für die letzte Runde/Möglichkeit, sich bei einem Turnier für die Final-/Endrunde zu qualifizieren. Beim Desperado wird nur ein einziges Spiel gemacht. Der/die Spieler mit den höchsten Ergebnissen qualifizieren sich für die nächste Runde.

Differential 
Gibt die Stärke der Richtungsänderung an. Je höher das Differential, desto stärker ist auch die Richtungsänderung. Das Differantial beschreibt ferner die Anpassungsfähigkeit eines Balls, die durch Nutzung von verschiedenen Bohrmuster erreichbar ist. Bei Bällen mit einem niedrigen Differential ist der Unterschied von der schwächsten zur stärksten Bohrvariante ca. 2 bis 3 Fuß (ca. 1 m in der Länge). Bei Bällen mit höherem Differential kann der Unterschied bis zu 8 Fuß (ca. 3 m) betragen.

Dime store
Split mit den Pins 5 und 10.

Dinner bucket
Aus vier Pins bestehender „Diamant“ der seitlich oder in der Mitte der Bahn stehen bleibt.

Ditch
Rinnen, die sich links und rechts von der Bahn befinden. Die Breite beträgt 9 bis 9 ½ Inches.

Dodo
Bowlingball, dessen Gewicht oder Abmessungen nicht den Regeln entsprechen.

Dominoeffekt 
Pins werden von anderen wie bei einem Dominospiel angestossen und umgeworfen. Im extremsten Fall, kippen die Pins nicht nach hinten, sondern sogar nach vorne um.

Doppel
Turnierform, bei der Teams mit gleichgeschlechtlichen Teilnehmern spielen.

Double
2 Strikes nacheinander.

Double century
Ein 200er Spiel.

Double Pinochle 
Split mit den Pins 4-6-7-10.

Double Wood
Zwei unmittelbar hintereinander stehende Pins. Die Schwierigkeit besteht darin, auch den hinteren Pin beim Wurf mit abzuräumen.

D-Scale
Bezeichnet den Härtegrad der Außenschale, der in Durometer gemessen wird.

Dull
Matte Balloberfläche die sehr gut für ölige Bahnen geeignet ist.

Dummy
Pins, die einem abwesenden Spieler gutgeschrieben werden. Hierbei kann es sich um einen reduzierten Durchschnittswert oder eine vorbestimmte Pinzahl handeln (z.B. 100 Pins für den ersten abwesenden und 80 Pins für den zweiten abwesenden Spieler im Mannschaftswettbewerb). Die Blind-Pins sind als „Strafe“ gedacht, da man davon ausgeht, dass ein regulärer Bowler mehr Pins geworfen hätte.

Durchgang 
Jedes Bowlingspiel besteht aus 10 Durchgängen.

Dutch 200
Bei dieser Spielweise wechseln sich immer ein Strike und ein Spare ab. Hält man dies bis zum Ende durch, erreicht man genau 200 Pins.
   

E
 
Early foundation 
Ein Strike im achten Frame.

Eckpins
Pins mit der Position 7 bzw. 10, da sie in den Ecken stehen.

Einlaufgasse 
Stelle, an der der Ball seinen Weg durch die Pins beginnt.

Einzel
Turnierform, bei der die Punkte des einzelnen Spielers gewertet werden.

Emblem
Das Logo auf einem Bowlingball, dass gleichzeitig den Schwerpunkt der Kugel anzeigt.

Endbewegung 
Richtungsänderung nach dem Breakpoint. Dabei ist nicht wichtig, nach welcher Länge der Breakpoint erfolgt, sondern die Stärke des Hakens.

Error
Ein verpasster Spare.

Europäische Spielweise
Im Gegensatz zur Amerikanischen Spielweise wird hier ohne Bahnwechsel gespielt.
   

F
 
Fast Eight
So nennt man einen guten Treffer, der trotzdem nur 8 Pins abräumen konnte. Bei Rechtshändern bleiben typischerweise die Pins 4 und 7, bei Linkshändern die Pins 6 und 10 stehen.

Fence Posts
Split mit den Pins 7-10.

Festgeklebt 
Wenn ein Pin nach einem offensichtlich gelungenen Strikewurf trotzdem stehen bleibt.

Field Goal
Trifft man bei einem Split keinen einzigen der Pins und der Ball rollt zwischen den Pins hindurch, spricht man von einem Field Goal.

Fill
Pins, die im ersten Wurf nach einem Spare oder Strike geräumt wurden.

Fill Ball
Letzter Wurf des 10. Frames.

Finger grips
Einsätze, die man in die Finger- oder Daumenlöcher einsetzt, um ein besseres Gefühl für den Ball zu bekommen oder dem Ball den gewünschten Drall mitzugeben.

Fingertip 
Bei diesen speziell gebohrten Löchern im BowlingBall wird nur das erste Fingerglied des Mittel- und Ringfingers (jedoch der komplette Daumen) in die Bohrung eingeführt. Diese Bohrung erleichtert das Anschneiden des Balles und ist überwiegend bei proaktiven Bällen zu finden.

Fit split
Jeder Split bei dem es möglich ist, beide Pins zu treffen.

Five Bagger
Fünf Strikes in Folge in einem Spiel.

Floater
Ein Ball, der aufgrund schlechter Ballabgabe (verrissen, kein Drall) nicht in die gewünschte Richtung geht.

Forward pitch
Finger- oder Daumenbohrung die in Richtung des Ballmittelpunktes zeigt.

Foul
Wurf bei dem der Spieler die Foullinie überschritten hat oder mit einem Körperteil oder einem anderen Gegenstand als dem Ball die Bahn berührte.

Foullinie 
Linie, die den Beginn der eigentlichen Bahn anzeigt. Sie darf mit keinem Körperteil oder einem anderen Gegenstand als dem Ball überschritten werden. Ihre Breite beträgt 3/8 Inches.

Foundation
Strike im neunten Frame.

Foundation Frame
Der neunte Frame.

Four Bagger
Vier Strikes in Folge in einem Spiel

Frame
Spielabschnitt, pro Frame darf der Spieler zwei Versuche unternehmen, alle Pins zu treffen. Ein komplettes Spiel besteht aus zehn Frames.

Freizeitbowler
Ein Bowlingspieler, der nicht an eine Organisation gebunden ist.

Frozen rope
Ein Ball der mit enormer Geschwindigkeit gradlinig in die Gasse einschlägt.

Full hit
Ein Ball der den Pin genau mittig trifft.